Branchenpraxis
Acht Branchen und die Schweizer Vorschriften, die ihren Alltag bestimmen.
Jede Branche bringt eigene Belege, eigene Pflichten und eigene Fristen mit. Diese acht Wege zeigen, was davon in ewws als eigener Beleg-, Buchungs- oder Lohnpfad abgebildet ist. Sie laufen alle auf dem Schweizer KMU Kontenrahmen; welche Branchen zusätzlich einen eigenen Kontenrahmen mitbringen, steht im Abschnitt darunter.
Für Treuhand und Buchhaltung
Treuhand: jeder Mandant sauber getrennt, jede Frist im Blick.
Mandanten getrennt führen, Buchhaltung und offene Posten prüfen, Lohnläufe vorbereiten und Aufgaben im Treuhand-Cockpit verfolgen. Rollen und Zugriffe werden pro Mandant eingerichtet.
Die Treuhänder Edition enthält 25 Mandanten. Vor einer Übernahme prüfen Sie Exporte, Kontenzuordnung und Salden mit einem Probemandanten; elektronische Meldungen brauchen die passenden Zugänge und Voraussetzungen.
Für Ladengeschäft und Online
Detailhandel: Kasse, Lager und Buchhaltung auf einer Datenbasis.
Kasse, Artikel, Rechnungen und Buchhaltung verbinden den Verkauf im Laden. Lager und Inventur ergänzen den Ablauf ab KMU. Für Onlinehandel prüfen Sie die benötigte Shop-Anbindung und den Datenaustausch vor dem Start.
Prüfen Sie einen Verkauf mit den Steuersätzen, Zahlungsarten und dem Tagesabschluss Ihres Ladens. Kartenzahlungen benötigen einen eingerichteten Zahlungsanbieter und die unterstützte Hardware.
Für Bau und Handwerk
Bau: Projekt, Aufmass und Rechnung in einer Linie.
Projekte, Zeiten, Material und Rechnungen verbinden Büro und Baustelle. Projektcontrolling und Baukatalog stehen ab KMU Pro bereit. Prüfen Sie Aufmass, Abrechnungsart und benötigte Katalogdaten anhand eines eigenen Auftrags.
Konten, Leistungen, Ansätze und Projektstruktur richten Sie für Ihren Betrieb ein. Branchenspezifische Vertrags- und Lohnanforderungen prüfen Sie vor dem produktiven Einsatz mit den zuständigen Fachpersonen.
Für Restaurant und Hotel
Gastronomie: Tisch Kasse, Personal und Tageslosung im Takt.
Tisch- und Thekenverkauf, geteilte Rechnungen und Tagesabschluss bilden den Kassenablauf. Personalzeiten, Einkauf und Buchhaltung ergänzen ihn je nach Edition. Testen Sie Ihren Serviceablauf mit den vorgesehenen Geräten.
Steuersätze, Zahlungsarten, Trinkgelder und Lohnansätze brauchen eine Einrichtung für Ihren Betrieb. Prüfen Sie Tagesabschluss und Buchungszuordnung anhand eines typischen Servicetags.
Für Garage und Werkstatt
Garage: Service Auftrag, Ersatzteil und Anlage im Griff.
Serviceaufträge verbinden Arbeitszeit, Material und Rechnung. Ersatzteile, Lieferanten und Bestände ergänzen den Werkstattablauf. Eigene Geräte lassen sich je nach Edition in Anlagenverwaltung und Wartung führen.
Prüfen Sie einen Serviceauftrag vom Termin bis zur Rechnung. Spezielle Fahrzeugdaten, Garantieprozesse oder externe Branchenschnittstellen klären Sie anhand Ihrer Anforderungen.
Für Beratung und Agentur
Dienstleistung: Zeit, Spesen und Honorar ohne Medienbruch.
Zeiten und Spesen einem Projekt zuordnen, Leistungen abrechnen und Budget mit Aufwand vergleichen. Kunden, Aufträge und Buchhaltung teilen dieselbe Datenbasis; Projektcontrolling ist ab KMU Pro enthalten.
Stundensätze, Spesenregeln und Steuerzuordnung werden für Ihr Unternehmen eingerichtet. Testen Sie eine typische Abrechnung mit eigenen Leistungspositionen und Freigaben.
Für Verein und Nonprofit
Verein: Rechnungen, Belege und Buchhaltung zusammenführen.
Ein Verein kann als eigener Mandant mit Vereinskontenrahmen geführt werden. Adressen, Rechnungen, offene Posten und Belege bilden die kaufmännische Grundlage für Vorstand und Buchhaltung.
Prüfen Sie Beitragsrechnungen, Zahlungsabgleich und Jahresabschluss anhand Ihres Vereins. Besondere Anforderungen an Mitgliederverwaltung, Veranstaltungen und Bescheinigungen werden vorab geklärt.
Für Praxis und Therapie
Praxis: die kaufmännische Arbeit im Blick.
Buchhaltung, Lieferantenrechnungen, Personal und eigene Geräte bilden den kaufmännischen Teil einer Praxis. Ein passender Kontenrahmen unterstützt die Auswertung. Medizinische Dokumentation und spezialisierte Tarifabrechnung gehören nicht zum hier gezeigten Umfang.
Legen Sie Datenstandort, Zugriffe und den Umgang mit sensiblen Belegen vor dem Einsatz fest. Bei optionaler Cloud-KI werden benötigte Inhalte an den aktivierten Anbieter übermittelt; der gewählte Verarbeitungsmodus muss zu Ihrer Praxis passen.